Burg Olbrück - Große Runde

Da ich am Morgen aus dem Nachtdienst gekommen war, hatte ich eher eine kleine Runde am Nachmittag im Hinterkopf.
Wie so oft, war ich nach wenigen Stunden wieder wach.
Also den Rüden eingetütet und zur Burg Olbrück gefahren, um dort einen selbstgewählten Rundweg zu versuchen.
Selbstgewählt bedeutet in meinem Fall meist, dass der Start- und Endpunkt bekannt sind. Und der Rest: "Schau'n wir mal."

Als Vorbereitung noch die passende Wanderkarte des Eifelvereins eingesteckt und vor Ort beschlossen, die Brohlbachquelle in Hannebach sowie den Geo-Garten in Engeln zu besuchen.

So sind letztlich sogar etwas mehr als 16 Km Wanderung zusammen gekommen, bei schönem Wetter.



Gestartet sind wir vom Parkplatz 3 der Burgruine Olbrück in dem Ortsteil Hain.

So haben wir bereits einen ersten Blick auf die Burgruine.

Wir gehen jedoch auf dem Brohltalweg [B] unterhalb des Burgberges rechts an ihr vorbei und wechseln letztlich im Ortsteil Holzwiesen über die L111 in den Wald in Richtung Dürenbacher Hardt.
Bei der ersten Möglichkeit wechseln wir links über den Bach und folgen dem Forstweg.


Wenn der Rüde an fließendes Wasser kommt - wie hier - muss man Zeit einplanen ;-)

Dann säuft er wie ein Kamel.



Kurze Zeit später geht es rechts hinauf in Richtung des Hannebacher Ley's. Aus dem Forstweg wird nun ein Wiesenweg.



Ein erster Blick zurück: Gigantisch. Leider etwas diesig, aber man kann nicht alles haben.


Wir schauen aber nach vorne und freuen uns über diese Stille, die hier oben herrscht.
Am rechten Rand auf diesem Bild sieht man schon das Hannebacher Lay. An diesem Wald geht es rechts.



Der Weg schlängelt sich aufwärts und erlaubt uns immer wieder neue Aussichten auf die Burgruine.



Es geht jetzt weiter in Richtung Hannebach.
In der Ferne erkennen wir schon den Casseler Turm.



In Hannebach selbst queren wir erneut die L111, jedoch nicht kurz zuvor auf der rechten Seite die Brohlbachquelle zu entdecken.


Wir verlassen den Ort wieder und bewegen uns jetzt in grobe Richtung des Heulingshofes.

Paraglider bereiten gerade ihren Flug vor.



Rechts in der Ferne sehen wir den Ort Spessart liegen.



Wir erreichen Engeln und gehen auf dem asphaltierten Straßenstück hinunter zum Geo-Garten.



Neben uns sind auch noch andere Rindviecher anwesend.

Man fühlt sich kurz versetzt in die Alpen.



Wir erreichen die Endstation des Vulkan-Expresses.
Hier befindet sich auch der Geo-Garten.


Leider lässt der nächste Zug auf sich warten.
Wir sind genau zwischen zwei weiter auseinander liegenden Abfahrtzeiten hier.




Balou's neuer Freund.



Wir sind jetzt im Geo-Garten und schauen uns ein wenig um.
Für Kinder ganz klasse gemacht.



Nicht nur zu den Römern wird etwas erzählt ...



... auch keltische Steinkreise sind zu finden.



Ein kleines Stück zurück und wir gehen auf diesem Wiesenweg entlang der Gleise hinab.


Der Weg geht aus.
Aber mittig sehen wir einen weiteren.

Also querfeldein. Ohne Probleme zu schaffen.



Wieder sehen wir die Burg Olbrück in der Ferne.
Wir kürzen ab und laufen auf den Wald zu.


Wir nähern uns immer mehr dem Endpunkt der Wanderung.
An der Bank machen wir eine Rast und genießen die Aussicht.



Ein letzter Blick bevor wir uns auf den Abstieg zum Parkplatz.








Da Hunde bei der Besichtigung der Burgruine nicht erwünscht sind, fahren wir mit dem Auto hoch zur Burg. Der Wagen wird in den Schatten gestellt und für ausreichende Belüftung gesorgt.
Ich brauche mir keine Sorgen zu machen, dass jemand den Hund aus der Box beim offenen Kofferraum holen würde. ;-)



Ich habe Glück. Es ist kein Montag. Ich bin in der Saison und die Uhrzeit (siehe Link zur Burg) passt auch.

So geht es hoch zum Eingang (kostenpflichtig).



Ich wüsste schon, wohin die Feuern könnte ...



Ich war schon zwei- oder dreimal hier.
Dennoch macht es Spaß, hier oben ein wenig zu verweilen und sich in die Zeit zurück zu versetzen.




Der Förderverein hat sich wirklich viel Mühe gegeben und der geringe Eintritt ist sein Geld wert.







Schautafeln informieren die Besucher zu den "Exponaten".
 



Den restaurierten Burgfried werde ich noch ganz nach oben laufen.


Ich habe Glück. Eine Besuchergruppe hat scheinbar eine Führung gebucht und wird vor dem Eingang noch "berieselt".

Nur ein weiterer Besucher und ich sind derzeit in der Innenanlage.





Ausserhalb des Burgfriedes befindet sich diese hölzerne Plattform.

Hat schon Überwindung gekostet, zumal man durch die Holzschlitze nach unten sehen kann.




Auf den verschiedenen "Etagen" sind jeweils weitere "Exponate" ausgestellt.

So wird der Aufstieg nicht langweilig.




Mal etwas Näher.




So sah es hier früher wahrscheinlich einmal aus.



Es geht ein etwas heftigerer Wind.
Ich bin mal mutig und gehe an die Brüstung.



Jetzt bin ich also gaaaaaaanz oben angekommen.

Wenigstens in der Freizeit gelingt mir das ;-)


Plötzlich fällt die Tür ins Schloß und ...........

Quatsch.



Noch ein letzter Blick, bevor ich die Burgruine wieder verlasse und mit meinem Rüden nach Hause fahre.







Fazit:

Vielleicht lag es am schönen Wetter, vielleicht lag es daran, dass ich froh war, doch eine größere Runde gehen zu können.
Ich habe mich richtig wohl gefühlt bei dieser schönen Tour - auch wenn das jetzt nach Eigenlob stinkt.
Für die Hunde bitte genügend Flüssigkeit mitnehmen.
Einkehrmöglichkeiten gibt es unterhalb der Burg, in der Burg (Imbiss) und an der Endhaltestelle des Vulkanexpresses in Engeln (Imbiss).



Kommentare

Norbert Gatzke hat gesagt…
Auf jeden Fall eine schöne Tour, die auch in meinem Wirkungskreis liegt! Tolle Bilder!
LG Norbert
Elke hat gesagt…
Meine Güte, dich hat aber die Wandersucht gepackt :-)
Während meine Planung zugunsten einer Heimrunde geplatzt ist, vergnügst du dich in der herrlichen Eifel. Und wieder so schöne Fotos.

Die Tatsache, dass Hunde nicht überall erwünscht sind, habe ich bisher kaum bedacht. Schade, aber verständlich.