Schwalberstieg

Heute führte mich der Weg wieder an die Mosel zu einem weiteren Traumpfad: dem Schwalberstieg.
Es war kalt, aber sonnig.
Also perfekt für eine Wanderung mit dem Rüden.



Der Startpunkt liegt an der Linkemühle an der K70 (Bachstraße) in Niederfell.

Viele Parkmöglichkeiten sind nicht vorhanden.

Es lohnt sich also, recht frühzeitig die Wanderung zu beginnen.

Wir waren um 08:45 Uhr dort und die ersten auf der Fläche.
Dafür sind wir dann auch bei gerade erst 5 Grad Celsius gestartet.

Man merkt: der Winter naht ;-)



Nach einem ganz kurzen Zuweg müssen wir uns entscheiden, ob wir links oder rechts gehen.
Wir folgen dem Vorschlag der Traumpfadseite und gehen links herum.


Wir gehen ein Stück weit parallel auf schmalem Pfad an der unter uns verlaufenden K70 vorbei.

Da diese jedoch eine Sackgasse ist, die an dem Schwalberhof endet, war sie nicht befahren.



Wir erreichen Straßenniveau und überqueren die K70 über diese kleine Brücke auf die andere Seite.



Der Weg bleibt pfadig und führt uns nach kurzem Wegstück und über diesen Steg weiter.



Ein wenig abenteuerlich geht es auf engem Pfad zu.
Später wird der Weg breiter.






Zwischendurch ein interessantes Motiv gefunden.


Das erste Mal lichtet sich der Wald und wir erkennen rechts von uns den Schwalberhof.
Der Weg führt an diesem Hof vorbei um kurze Zeit später wieder links in den Wald hineinzuführen.



Leider sind wir wieder ein gutes Stück im Wald unterwegs.
Dieser lichtet sich jedoch auf einer Freifläche mit Sicht zum Arkenwälderhof.

Alsbald führt uns der Weg jedoch wieder nach links hinunter bis wir auf einen asphaltierten Weg treffen.
Dort haben wir auch bereits die Hälfte der Wanderung hinter uns gebracht.


Wir sind jedoch nicht lange auf der geteerten Strecke unterwegs.
Nicht weit führt und der Traumpfad scharf links nach unten zum Aspeler Bach, den wir über große Steine überqueren können.
Jetzt ist erst einmal Kondition angesagt. Es geht stetig steiler nach oben - wo uns allerdings eine Rastmöglichkeit erwartet.


Wir verlassen den Wald und bewegen uns in Richtung Moseltal - auch wenn wir aufgrund der Höhe dort noch nicht hinunterschauen können.

Die Sonne gibt ihr Bestes. Es sind nun um die 14 Grad Celsius.




Schöne Fernsichten erwarten uns.


Wir erreichen die Röder-Kapelle, die 1912 als Vermächtnis eines Niederfeller Bauern - der sich in einer Notlage umgebracht hatte  - erbaut wurde und  unter Denkmalschutz steht.



Wir folgen dem Weg an der Kapelle vorbei in Richtung Moseltal und treffen nunmehr an dem Aussichtspunkt Hitzlay ein.






Was für eine schöne Aussicht hinab auf die Mosel. 


Es geht jetzt stetig bergab.

In der Ferne erkennen wir die Ruine Niederburg und die Matthiaskapelle.
Beide liegen auf der Wanderung des weiteren Traumpfades "Koberner Burgpfad".




Die Familie Kuh hält Siesta.



Wir treffen auf die Burgstraße, queren diese jedoch und gehen den kleinen Pfad weiter geradeaus zum "Feuerrosenweg".



Ein Blick hinunter auf die Mosel ...





... und auf die andere Seite zum Backesberg.



Ok. Nach Sydney wären es also noch 16.565 km Luftlinie.

Wenn ich noch lerne über Wasser gehen zu können und bei einer Wanderleistung von - sagen wir mal - 4 Km pro Stunde, wären wir in  4141 Stunden dort (ohne Pause versteht sich).

Also etwa 172,5 Tage.

Geht doch.







Noch vorbei an einem Klangspiel...




... bis wir an der Mönch-Felix-Hütte ankommen, die uns noch einmal letzte Blecke hinab in das Moseltal gewährt.




Anschließend führt uns ein schmaler Pfad serpentinenartig hinab zur Linkemühle, wo unser Auto steht.





Fazit:

Trotz des hohen Waldanteiles hat uns dieser Traumpfad gefallen.
Die Aussichten auf die Mosel sind einfach eine Wohltat.
Zwischendurch haben Hunde die Möglichkeit an den Bächen Wasser zu trinken.
Ich empfehle dennoch, Flüssigkeit mitzunehmen.



Kommentare

Elke hat gesagt…
Ich sehe schon, den muss ich bei Sonnenschein auch einmal gehen. Sehr schöne Aussichten hast du fotografiert.
:-)
LG Elke