Regierungsbunker Ahrweiler

Heute stand eine Rundwanderung mit Thema "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf dem Programm.

Die etwas mehr als 10 Km lange Rundwanderung führte uns über den Bunker, einen Abstecher zum EVA-Turm auf dem Silberberg, zum höchsten Punkt des Kuxberges, zur Klosterruine Marienthal, einem Teilabschnitt des Rotweinwanderweges und über die Aussichtsplattform "Bunte Kuh" zurück zum Startpunkt.




Start- und auch Endpunkt (sonst wäre es ja keine Rundwanderung) der Wanderung befindet sich auf dem unteren Parkplatz der Dokumentationsstätte auf der Straße "Am Silberberg".

Im Hintergrund sind bereits die Fahnen zu erkennen.

Noch sind wir die Ersten. Zum Ende der Wanderung sollte sich das aber schon ändern.


Ein kurzer Blick in das Ahrtal hinab.
Im Hintergrund ist das Kloster Kalvarienberg zu erkennen.

Aber das wird eine andere Maus-(Wander-)geschichte.


Es geht noch ein kleines Stück den Berg hinauf zum oberen Parkplatz an der Dokumentationsstätte selbst.

Wir gehen direkt an der Dokumentationsstätte vorbei und verzichten (da mit Hund unterwegs) auf eine Führung in dem ehemaligen "Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes im Krisen- und Verteidigungsfall zur Wahrung von deren Funktionstüchtigkeit".
Die etwa anderthalb Stunden dauernde Führung werde ich aber nachholen.


Nun sind wir - unspektakulärer - im Wald unterwegs und begeben uns zum höchsten Punkt des Silberberges. An dieser Stelle befindet sich auch der so genannte EVA-Turm. Der Name erklärt sich wie folgt: Eifelverein Ahrweiler.


Es geht den 9,40 m hohen Turm hinauf.

Ich hege die Befürchtung, dass die Bäume bald zu hoch gewachsen sein werden und die Aussicht darunter leiden wird.


 Der Rüde bleibt brav unten.

"Gibbet da oben wat zu fressen ? Nee. Dann kannste alleine hoch gehen!"



Noch ein Blick nach oben, nachdem der Boden wieder erreicht ist.
Wir gehen ein kleines Stück zurück und treffen auf den Rundweg 20, dem wir jetzt folgen werden.



Noch einen kleinen Abstecher zum höchsten Punkt des Kuxberges.



Und wieder zurück auf den Rundweg 20.
Wir beschließen, die Wanderung noch etwas auszudehnen und gehen hinter der Hütte rechts in Richtung Marienthal.



Endlich hat auch der Wald ein Ende und wir erhaschen einen ersten Ausblick auf die Ahrberge.




Es geht weiter nach rechts.
Wir werfen einen Blick in das Ahrtal auf den Ortsteil Marienthal.

Nach da unten müssen wir als nächstes.


Kurz bevor wir an der Klosterruine eintreffen, gehen wir eher zufällig nach rechts und stoßen wieder auf die Dokumentationsstätte.

Hier sehen wir die ehemaligen Haupteingänge zum Ost- und Westbauteil der Anlage


Man merkt, in welchem Alter die meisten Besucher des Rotweinwanderweges bzw. an der Ahr unterwegs sind.

Diese Wegweiser kann man auch noch ohne Brille lesen ;-)



Es geht hinunter.

Die ersten Wanderer sind schon unterwegs.


Wir können einen kleinen Blick auf die Klosterruine Marienthal werfen.
1137 gestiftet, 1632 von schwedischen und 1646 von französischen Truppen geplündert und beschädigt, im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut.



Es geht jetzt auf dem Rotweinwanderweg in Richtung Bad Neuenahr.

Hier aber noch ein Blick in die andere Richtung.


Wir sind nicht mehr alleine unterwegs. Auf dem Rotweinwanderweg herrscht reges Treiben.

An dieser Stelle haben wir gerade den gut besuchten Försterhof passiert.




Es geht nur noch auf asphaltierten Wegen weiter.



Ausser für das kurze Stück zur Aussichtsplattform "Bunte Kuh" und zurück auf einem eigenen kleinen Rundweg auf dem Rotweinwanderweg.




Gleich sind wir da.



Wir befinden uns an der Aussichtsplattform "Bunte Kuh".


Diesmal kommt der Rüde mit.

Ein Blick nach Bad Neuenahr ...




... und in Richtung Katzenley.



Wir sind jetzt auf dem letzten Stück des Weges unterwegs.



Und das ist heute gut so. Horden, nee ganze Legionen von Wanderern kommen uns entgegen.

Noch einen letzten Blick auf Bad Neuenahr.
In der Mitte ist die Landskrone zu erkennen, die wir letztes Wochenende erwandert haben.



Fazit:

Nette Rundwanderung mit etwa 50 % igem eher unspektakulärem Waldanteil.
Für Hunde ist genügend Flüssigkeit mitzuführen.



Kommentare