Hammerstein Burgruine

Heute konnte ich Überstunden abfeiern und habe dies auch gleich wieder für eine Tour genutzt.

Da für die Mittagszeit Regen angekündigt wurde, habe ich mich für eine Tour in der Nähe entschieden.
Und da ich schon immer einmal die Burgruine Hammerstein besuchen wollte, habe ich mir die Wanderkarte des Eifelvereins geschnappt.

Lange musste ich nicht suchen, flog mir doch direkt eine Tour ins Auge.
Etwa drei Viertel des Rundweges beschreitet der Rheinhöhenweg. Erst am Ende und somit im letzte Viertel nutzen wir den Rheinhöhenweg.



Gestartet sind wir am Wanderparkplatz "Rheinbrohler Ley" (Verlängerung der Gaulenstraße).

Auch wenn man es nicht glauben kann: Ja. Der Weg führt tatsächlich zu der Parkfläche.


Und wenn wir hier schon starten, gucken wir uns als allererstes auch die Rheinlandschaft von eben dieser Ley an.

Blickrichtung Hammerstein und Neuwied.




Blickrichtung Rheinbrohl und Linz .


Aufgrund einer Hinweistafel entscheiden wir uns, noch ein kleines Stückchen den Berg hinunter zu gehen.

Wir treffen am "29er Ehrenmal" ein.




Ein Blick von der anderen Seite auf dieses Ehrenmal.


Es handelt sich bei diesem Ehrenmal um eine "Mahn- und Gedenkstätte für alle Opfer von Krieg, Terror und Gewalt".
"29" steht für das Alte Infanterieregiment 29. Ursprünglich wurde das Ehrenmal als Ersatzruhestätte für die gefallenen 3450 Soldaten des Ersten Weltkrieges errichtet.


Wir gehen wieder zurück zum Parkplatz, um dort dem ausgeschilderten Rheinhöhenweg zu folgen.

Es geht stetig auf dem "Oberster Bergweg" bergauf in Richtung Annahof.



Das Wetter hält sich gut.
Wir sind ein kleines Stück hinter dem Annahof.
Die asphaltierte Straße heißt nun ausschließlich Bergweg.



In Höhe des Magdalenenhofes findet sich eine kleinere Schutzhütte.

Fantastische Aussichten ins Rheintal.




Kurz hinter dem dritten folgenden Hof - dem Berghof - geht es jetzt auf Waldwegen weiter.


Nach einer längeren Waldpassage erreichen wir zunächst wieder offene Weideflächen.

Wir haben den Forsthofweg erreicht und gehen gehen am bewirtschafteten Forsthof vorbei.

Wir schauen in Richtung Linz.



Eine kurze Fotopause ...



... und wir gehen auf dem Schotterweg weiter in grobe Richtung Rhein.


Am Waldrand folgen wir dem Weg geradeaus in den Wald hinein.

Es geht jetzt steiler abwärts. Der Weg ist aufgrund des Regens der letzten Tage ausgewaschen.

Meine Knie geben Rückmeldung ...




Ein kurzer Blick zurück.



Wir erreichen wieder den Waldrand und erhaschen an einer gut platzierten Sitzgelegenheit einen weiteren Blick in das Rheintal hinein.



Bald können wir auch einen Blick nach links werfen. Dort oben wollen wir hin: auf die Burgruine Hammerstein.



Wir treffen jetzt auf den Rheinsteig und wenden uns für ein kurzes Stück nach links zur Burgruine.



Etwas unscheinbar geht ein schmaler Pfad hoch zur Burgruine selbst.



Wir treffen am unteren Teil der Burgruine Hammerstein ein und werfen zunächst einen Blick nach links in Richtung Leutesdorf.


Viel ist von der im 10. Jahrhundert erbauten Burg nicht mehr zu erkennen.
1688 wurden die Reste der Burg durch die Franzosen zerstört.
Genauere Daten finden sich hier.



Wir erkunden die Reste der Burg und freuen uns, dass es hier sogar noch eine Ritterschaft gibt: Die Hammersteiner Ritter.



Noch ein letzter Blick, bevor wir wieder den Abstieg nehmen, uns nach links halten.

Wir folgen jetzt dem Rheinsteig.

Es geht wieder heftiger bergab.
Meine Knie hatten sich gerade erholt. Egal.



Wir treffen an der B42 ein.
Es finden derzeit Straßenarbeiten statt, so dass der Rheinsteig ein wenig verlegt wurde.


Wir schwenken nach rechts auf die Kapellenstraße in den Ort Hammerstein hinein.

Dunkle Regenverhangene Wolken ziehen auf.

Und nach da oben müssen wir wieder.


An der Dorfstraße biegen wir rechts ab und gehen am Ende der asphaltierten Straße geradeaus in den Wald hinein.
Rechts neben uns fließt der Hammersteiner Bach.



Das erste Stück geht es noch gemächlich aufwärts ...

... aber dann ...

Mehrere Serpentinen führen uns unaufhaltsam und steil nach oben.


Zwischendurch eine schöne Fotomöglichkeit.

Sehr gerne genutzt, um wieder zu Atem zu kommen.
Und ich musste öfter zu Atem kommen.

Balou hat ja Allrad. Also versuche ich einigermaßen mitzuhalten. Er ist fitter ;-)



Irgendwann haben wir es geschafft und können schon unser Fahrzeug sehen.


Leider geht es aber erst einmal wieder abwärts.
Dieser Teil scheint neuer zu sein. Alte Pläne zeigen noch die gerade Strecke zum Annahof.

Es ist rutschig. Wanderstöcke wären hier hilfreich.



Was wir hinuntergehen - wir haben schon Sorge, wieder im Tal zu landen - müssen wir auch wieder hoch.

Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zur Rheinbrohler Ley und wir haben es geschafft.




Fazit:

Eine interessante Rundwanderung, die immer wieder schöne Aussichten bietet.
Der Schlenker zur Burgruine ist einfach Pflicht.
Es war meine bislang "heftigste" Wanderung, der Anstieg / die Serpentinen auf dem letzten Teilstück waren anstrengend. Vielleicht aber auch nur deswegen, da ich gestern ausgiebigeren Sport auf einem Crosstrainer gemacht hatte.
Wer den Weg nachwandern möchte, dem empfehle ich den Weg ebenso im Uhrzeigersinn zu wandern.
Wie immer: genügend Flüssigkeit für die Hunde und für sich selber ;-) mitnehmen.



Kommentare

Elke hat gesagt…
Hey ihr hattet ja tatsächlich auch noch blauen Himmel, wie schöööön :-)

Ich ärgere mich jetzt doch, dass ich den Hintern nicht hoch bekommen habe.

LG Elke
flori hat gesagt…
WOW! Wunderschöne Bilder und ein wunderschöner Hund! Ein sehr schöner Artikel mit vielen Tipps und tollen Eindrücken! Danke dafür!
Mungo hat gesagt…
@ Elke: Hat auch so gerade gehalten.
Kaum war ich zu Hause, schüttete es ;-)
Mungo hat gesagt…
@ Flori: Lieben Dank für Dein Lob!