Drachenfels

Es regnet.
Und zwar den ganzen Tag.

Also Regenjacke an, Hund und Kamera eingetütet (letztere ist wasserresistent) und einfach mal losgefahren.
Letztlich wurde es eine Rundwanderung hoch zum Drachenfels.

Verständlicherweise sind die Bilder jetzt nicht sooooo aussagekräftig ;-)



Start- und auch Endpunkt unserer heutigen Rundwanderung ist die Parkfläche an der L331 Höhe "Gut Wintermühlenhof" etwas oberhalb von Königswinter.
 


Ein kurzer Blick zurück. Wir schauen auf den Petersberg. Das auf dem Gipfel gebaute Grandhotel dient als Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland.
Erinnerungen an die Hauptstadtzeiten und die Aufenthalte dort als damaliger Personenschützer schleichen sich in die Gedanken hinein.


Aber wir sind ja hier, um dem Drachenfels einen Besuch abzustatten - in der Ferne zu erkennen.

Balou ist ob des Wetters nicht wirklich begeistert.
Ich auch nicht.




Es geht stetig bergauf. Ich finde es jedoch nicht anstrengend. Ein wenig missfällt mir hier der Zuliefererverkehr zum Restaurant am Drachenfels. Zum Glück folgen wir später ein gutes Stück dem Rheinsteig.


Links neben uns befindet sich das Seminar- und Tagungshotel der Firma Vodafone an der Ruine Hirschburg.
Ich kann jetzt gar nicht sagen, ob es einen Weg zur Besichtigung der Burgruine gibt.


Links an dem Wegestein geht es nach links recht idyllisch auf dem Rheinsteig weiter. Wir folgen dem Rheinsteig bis hin zum Elsigerfeld.
Hier treffen wir am Milchhäuschen ein.

Da uns aber nicht nach einer Rast zu Mute ist, biegen wir scharf rechts ab ...



... und gehen jetzt weiter auf dem "Kölner Weg" des Westerwaldvereins - der uns auch unterhalb der Wolkenburg vorbeiführt.



Wir treffen wieder auf den zuvor begangenen asphaltierten Weg, überqueren eine Brücke über die Drachenfelsbahngleise und gehen das letzte Stück hoch zum Drachenfels.



Leider kommen wir aufgrund der Teilsperrung nicht hoch zur Ruine und müssen uns mit dieser Sicht begnügen.




Dafür nutzen wir die Aussichtsflächen unterhalb.
Schade, dass das Wetter nicht besser ist.

Hier ein Blick in Richtung Remagen und den Rhein mit der Insel Nonnenwerth in der Mitte.




Das Wetter wird leider nicht besser.



Noch ein Blick nach rechts. Ein wenig kann man den "Langen Eugen" erkennen.


Normalerweise würden wir jetzt von hier weiter über den Eselsweg hinunter nach Königswinter gehen.
Durch die Sperrung müssen wir jedoch eine Ausweichstrecke nehmen.

Noch ein Blick auf diese Skulptur ...




... auf die umliegenden Berge von der Bergstation der Drachenfelsbahn ...



... und direkt von der Bergstation der Drachenfelsbahn.



Wir wandern weiter abwärts und nähern uns hierbei auch dem Burghof, der hier im Bild mittig rechts zu erkennen ist.




Wir gelangen an die Drachenburg. Das in den Jahren 1882 bis 1884 erbaute Schloss steht unter Denkmalschutz.

Wie ich nunmehr bei der nachträglichen Recherche lesen konnte (Quelle Wikipedia):

Im Winter 1941/42 wurde das Schlossensemble zur Nutzung als Adolf-Hitler-Schule umgebaut. Der Park diente der militärischen Ausbildung der Schüler. Im Verlauf des Krieges wurden unterhalb des Schlosses Flak- und Gefechtsstellungen eingerichtet.



Noch ein letzter Blick auf ein weiteres Gebäude am Schloss Drachenburg (weitere Hinweise auch hier), bevor wir uns auf den Weg hinab nach Königswinter und etwas später zum Fahrzeug begeben.





Fazit:

Ein wenig Geschichte und Mythos auf dieser Rundwanderung.
Bei schönem Wetter sehr zu empfehlen.

Schaut auch mal hier.



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