Brexbachschlucht

Heute waren wir wieder einmal zu Viert unterwegs.
Zwei Zwei- und zwei Vierbeiner.

Wir hatten uns den Brexbachschluchtweg (Wällertour) bei Grenzau im Westerwald ausgesucht.
Gegen Ende haben wir jedoch abgekürzt. Mehr dazu später.





Wir starten unsere Wanderung von einem höher gelegenen Parkplatz am Ende der Brexbachstraße in Grenzau selbst.

Das Wegekennzeichen begleitet uns gut durch die gesamte Wanderung.


 Wir haben uns für die Wanderung im Uhrzeigersinn entschieden, so dass wir als erstes Highlight auf die Burgruine Grenzau stoßen werden (hier schon im Hintergrund zu erkennen).



Doch zuvor treffen wir auf den "Ritter von Grenzau". Eine Skulptur zum 800jährigen Bestehen des Ortes im Jahre 2012.



Ein schöner und beschaulicher Ort in unmittelbarer Nähe zu Höhr-Grenzhausen.



Wir wechseln von der Brexbachstraße nach rechts in die Burgstraße hinein und folgen dem asphaltierten Weg nach oben.



Natürlich wollen wir uns die Burgruine Grenzau etwas näher anschauen und folgen dem Weg am Rand.

Wir waren aber noch zu früh.
Die Burg kann von April bis Oktober Samstags und Sonntags in der Zeit von 11 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Da wir zum Zeitpunkt des Bildes etwa 10:00 Uhr hatten, mussten wir draußen bleiben.



So gehen wir an der Burgseite hinunter und parallel zum Brexbach.


An einer folgenden Stelle können wir uns entscheiden, den schmalen Serpentinenpfad hinab zum Brexbach zu gehen oder den breiteren Weg links hinab.





Da wir vernünftiges Schuhwerk anhaben und es nicht geregnet hatte, wählen wir den schmalen Pfad.

Ganz ehrlich ? Bei rutschigem Boden hätten wir die Alternative gewählt.



Es geht stetig bergab. Und teils geht es knapp neben dem Pfad auch recht steil nach unten.


Geschafft. Das war richtig abenteuerlich ;-)

Wir treffen auf den Brexbach und überqueren diesen das erste Mal auf die andere Seite.

Vor uns ragt das Viadukt der Brexbachtalbahn auf.
Der Alternativweg trifft dann auch wieder auf der anderen Brückenseite ein.


Was auffällt: es ist keine Kilometerangabe bis zum Endpunkt vorhanden.

Wir orientieren uns wieder ein wenig und folgen dem Symbol der Wällertour (linke Seite, oberes Schild).


Es geht weiter am Brexbach vorbei.
Ausser einem einzelnen Radfahrer treffen wir auf keine weitere Person.

Vor uns wieder ein weiteres Viadukt der Bahn.



Wenig später geht es direkt in den Wald hinein.

Was für eine schöne Stimmung.




Immer wieder wechseln schmale Pfade mit breiteren Wegen.




Gut, dass wir keine Brückenmaut bezahlen müssen.
Wir wären arm geworden ;-)

Wunderschön und abwechslungsreich.



Ok. Schon wieder eine Brücke.
Es ist aber das einzige Bild, auf dem auch der Rüde zu erkennen ist.



Wir queren nun das erste Mal die Gleise der historischen Brexbachtalbahn selbst.





Hatten wir eigentlich schon ein Bild von einer Brücke ?

;-)


Es geht weiter bergab.

Die Sonne scheint durch das Blattwerk und eigentlich schlendern wir mehr, als dass wir wandern.




Ein Andreaskreuz. Extra für Wanderer ...

Wir wechseln ein zweites Mal die Gleisseite.


Wir wandern nunmehr an den Gleisen entlang.
Leider kam kein Zug, den man hätte fotografieren können.

Vor dem Tunnel führt der Weg zunächst nach links, um wenig später wieder über die Gleise zu führen.



Nach einer kurzen Strecke geht es rechts in den Wald hinein.
Der Weg führt nun stetig aufwärts zum Teufelsberg und erreicht fast alpinen Charakter vom Belag her.

Der Aufstieg war aber mühelos zu schaffen.


Zum ersten Mal lichtet sich der Wald und wir werfen nach links einen Blick auf das Neuwieder Becken.

Fast nicht zu erkennen: mittig im Bild erahnt man das stillgelegte AKW in Mülheim-Kärlich.


Hier blicken wir auf den Ort Nauort.
Wir werden ihn am Rand streifen und gehen ein kurzes Stück an der Hauptstraße (L306) vorbei, bis es dann wieder rechts in den Wald hinein geht.

Leider waren die Eindrücke des Waldes so stark, dass diese offenen Passagen uns tatsächlich nicht begeistern konnten.

Und das von mir, wo ich doch Waldwanderungen überhaupt nicht bevorzuge.

Also haben wir den Rückweg verkürzt und nutzen jetzt den "HG 4".


Von einem Aussichtspunkt werfen wir einen letzten Blick nach unten auf Grenzau, bevor wir den Abstieg zum Parkplatz nehmen.

Kurz vor Ende der Wanderung trifft von links der offizielle Weg wieder ein.





Fazit:

Ich hatte es ja schon erwähnt: Das war eine Waldwanderung, die uns tatsächlich begeistert hat.
Die Strecke an den Gleisen bzw. an dem Brexbach war einfach nur klasse.
Da wir öfter auf den Brexbach gestoßen sind, hatten die Hunde immer wieder einmal Gelegenheit sich am kühlen Nass zu erfreuen.



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