Bleidenberger Ausblicke

Heute haben wir noch einen Traumpfad geschafft: Die Bleidenberger Ausblicke an der Mosel.







Gestartet sind wir an den kostenlosen Parkflächen auf der Straße "Im Kirchenstück" in Oberfell selbst.


Direkt nach wenigen Metern geht es gleich links die Weinberge hoch.

Und ja: das war steil und hat das erste Mal Kraft gekostet.



Zwischendurch ein Blick nach unten und Luft schöpfen...




... bevor es weiter hoch geht.



Geschafft. Wieder der Blick nach unten. Das sind gerade einmal 200m, die wir bislang geschafft haben.



Ein Teilstück des Weges folgen wir zeitgleich dem Schoppenstecher-Wanderweg.




Es geht weiter bergauf, diesmal aber zwar stetig, aber nicht steil.



Von einer Schutzhütte am Dickenberg hat man eine schöne Aussicht in Richtung Moseltal.

Leider ist es das erst einmal mit "Ausblicken".



Bei uns liegt das Brennholz so rum.
Ich muss mir mal zwei Bäume kaufen.
Sieht ordentlich aus.



Wir gehen eine recht lange Zeit und Wegstrecke durch den Wald, der uns nicht so richtig begeistern kann.
Hier treffen wir an der "Helmut-Eiche" ein



Ein paar hundert Meter später führt uns dann ein schmalerer Pfad links hoch in Richtung Burg Thurant.



Endlich lichtet sich der Wald und wir sind an der Burg Thurant angelangt.
Doch zunächst einen Blick in Richtung Moseltal werfen.




Rechts liegt die Burgruine Thurant.
Leider sind dort Hunde nicht willkommen, wie uns ein Schild erklärt.

Dann genießt halt dort die plärrenden Kinder.



Wir gehen nun einen schmaleren Weg an den Hängen und blicken derweil in Richtung Alken.



Jetzt wird es alpin.
Der Abstieg.
Arme Knie, die mir hier Rückmeldung geben.

Auch für Hunde etwas schwieriger. Die "Stufen" sind teils sehr tief.



Wir haben den Ort Alken erreicht.
Leider geht es nicht beschaulich an der Mosel weiter.
Wir erklimmen den nächsten Berg an den weißen Pilgerkapellen hoc.



Auch wenn man es hier nicht sieht: das war noch steiler als der Einstieg in den Traumpfad.
Die Kräfte hatten auch etwas nachgelassen.

Ausser bei Balou - dem Allradler.



Wir haben hier vielleicht erst die Hälfte des erneuten Aufstieges hinter uns gebracht.



In mehreren Kehren schrauben wir uns nach oben.
Inzwischen können wir schon auf die Ruine Thurant drauf schauen.



Irgendwann ist dann aber auch einmal gut.
Wir haben nunmehr unsere Höhe erreicht und blicken noch ein letztes Mal zurück.


Wir wandern nun auf einem Bienenlehrpfad weiter und kommen zum "Lagerplatz des homo erectus".
Eine erste Besiedlung soll hier vor 800.000 Jahre stattgefunden haben.

Nach einem steileren Abstieg gelange wir anschließend wieder an unser Fahrzeug und treten die Heimreise an.




Fazit:

Ich bin mir nicht sicher. Wenn ich im Namen eines Wanderweges die Wörter "Traumpfad" und "Ausblicke" höre, erwarte ich mehr.
Die eigentlichen Ausblicke lagen eher in Moselnähe. Und dafür wird man dann eine "füllende Strecke" durch Wald geführt.
Ich persönlich fand diese Wanderung nur "nett". Begeistert hat er mich persönlich nicht.
Er ist schon - in Teilstücken - anstrengender zu wandern.
Für Hunde ist dringendst Flüssigkeit mitzunehmen.
Der Weg ist übrigens 13,7 Km lang.



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