Waldseepfad Rieden

Eigentlich waren Regen und Gewitter für den heutigen Tag gemeldet.
Dennoch wagten wir uns raus, um einen Traumpfad zu begehen: den Waldseepfad Rieden.

Da die Hunde die letzten Tage ja schon fleißig mitgewandert waren, hatten sie heute einen Ruhetag.
Gleichzeitig hatten sich zwei liebe Kolleginnen angemeldet, um eine gemeinsame Tour zu gehen.



Gestartet sind wir am Waldsee selbst.

Vom Parkplatz führt eine kurze Zuwegung an die eigentliche Wanderstrecke.


Egal, wie wir laufen: wir haben etwas mehr als 14 Kilometer Wanderung vor uns.

Wir entscheiden uns, der vorgeschriebenen Richtung (Uhrzeigersinn) zu laufen und gehen demnach am See vorbei.





Noch scheint hier alles ruhig und friedlich zu sein.
Auf dem Wanderparkplatz waren wir jedenfalls die einzigen "Parker".



Wir gehen am linksseitig liegenden See vorbei weiter in Richtung Ortsmitte Rieden



Noch schauen wir von dieser Seite auf den Ort, werden aber bald die Straßenseite wechseln.




Über diese Holzstufen schrauben wir uns das erste Mal leicht in die Höhe ...



... und werfen diesmal von der anderen Seite einen Blick auf Rieden.



Wir laufen am Schorenberg vorbei und blicken das erste Mal auf den Gänsehalsturm, den wir im Verlauf der Wanderung erreichen und auch erklimmen werden.





Nach ein paar Kehren durch den Wald und am Waldrand vorbei erreichen wir nunmehr den Turm selbst.
Es handelt sich um einen 87 m hohen Richtfunkturm, der eine kostenlos zu nutzende Aussichtsplattform in etwa 24 m Höhe aufweist.

Insgesamt drehen wir uns eng auf 108 Stufen hoch auf die Plattform.



Ein grandiose 360 Grad - Aussicht erwartet uns.
Hier ist mittig der Laacher See zu erkennen.

Und ja, es zieht ganz schön.



Wir gehen die Plattform ab und schießen aus fast jeder Lage Bilder in die Ferne.










Etwas später kommen wir an der Gänsehalshütte an und machen eine kleine entspannte Pause auf einer Sinnesbank.


Der Weg wird etwas langweiliger. Es fehlt ein wenig an Besonderheiten.
Der hohe Waldanteil passte aber bei dem teils heftigeren Wind ganz gut, da wir ein wenig geschützter waren.




Wir haben den Schmitzkopf passiert und sind fast schon auf der Zielgeraden.




Das Haar ... quatsch ... das Wetter hält.
Zwischendurch konnten wir bei den Aussichten sehen, wo der Regen herunter kam.




 



Oberhalb von Rieden passieren wir dieses Gipfelkreuz, gehen aber noch nicht direkt wieder in den Ort hinein.



Am Kreuz befindet sich auch eine Schutzhütte, die wir aber nicht brauchen.




Es sind nur noch wenige Kilometer bis zum Zielpunkt der Wanderung.



Kurz bevor wir den Weg herunter zum See gehen, machen wir noch ein letztes Foto.








Fazit:

Einhellig haben wir festgestellt, dass der interessantere Teil der Wanderung der erste Teil war (bis zur Gänsehalshütte). Danach wurde es doch etwas eintöniger.
Aber der Besuch des Turms selbst hat sich schon gelohnt.
Hat richtig Spaß gemacht mit den Kolleginnen. Danke dafür!

Ich bin den Weg später auch noch einmal mit dem Rüden gegangen.



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