Calmuth (Rhein)

Nach fast vier Tagen Wanderabstinenz und der ungewissen Wettervorhersage für dieses Wochenende, dem wärmeren Wetter heute, habe ich mich entschieden, nicht zu weit zu fahren.

Ausgesucht habe ich daher eigentlich den Rundwanderweg 4 in Remagen.
Dank der hervorragenden Beschilderung (Achtung: Ironie) habe ich mich aber irgendwann für eine Querfeldeinwanderung entschieden.
So waren wir rund um Calmuth unterwegs.




Startpunkt war der Wanderparkplatz an der L79 in Höhe des Waldschlößchens.


Direkt am dortigen Weiher geht es los.
Doch halt. Ein Hinweisschild will mir die Wanderung vermiesen.
Aber da ich ja nicht lesen kann ...



... sind wir einfach mal losmarschiert.



Zählen die gewanderten Kilometer eigentlich mehrfach, wenn man auf mehreren Wanderstrecken gleichzeitig unterwegs ist?
Rundwanderweg A4, Rheinhöhenweg, Rheinburgenweg, Pilgerweg.



Die Waldarbeiten schienen jedoch abgeschlossen zu sein, so dass wir keine Behinderung auf der Strecke hatten.

Wir nutzen eine ganze Zeit lang den Rhein-Burgen-Weg und kommen auch an der Umzäunung des Schloss Marienfels vorbei.
Natürlich Rückseite. Natürlich von da nichts zu sehen.
Egal.


Im Wald gehen einem so ein wenig die Motive aus ;-)
Also muss diesmal dieser Hochstand für das Foto herhalten.



Die (digitale) Wanderkarte zeigt uns, dass wir in der Nähe zweier Weiher sind.
Sehen können wir aber nichts, da das Areal mit Zäunen befriedet wurde.
Dafür finden wir eine historische Kultstätte.
Es scheint sich um ein keltisches Elfengrab zu handeln ...




Mitten im Wald finden wir dann dieses Gebilde von 1901.
Keine Ahnung, was das sein könnte.
Es ist keine Kapelle.
Auf dem Boden befindet sich ein Blech und es geht scheinbar tief nach unten.
Eine Grubenlampe steht auf einem Brett.



Wenn man im Wald mal baden möchte ...


 Da wir mehrere "tote" Wege haben, beginnen wir, querfeldein zu gehen.
Die meisten Wege führten zu dem Gelände in Calmuth und sind durch Tore und Zäune versperrt.



Nein. Wir waren das nicht.
Mitten im Wald findet sich ein scheinbar morscher Hochstand.



Endlich etwas gefunden, was nicht grün ist.
Es muss natürlich sofort abgelichtet werden.



Nach etwa zehn Kilometer Wanderung - bematscht bis an die Ohrläppchen - treffen wir wieder am Startpunkt ein.






Fazit:
Als Rundwanderweg A4 eher nichts für Wanderer. Der Rheinburgenweg ist zu weit vom Rhein entfernt an dieser Stelle, als dass er für schöne Aussichten sorgen könnte.
Nach der Entscheidung querfeldein zu gehen, waren zumindest interessante Begebenheiten zu sehen.
Dennoch: bloß nicht nachwandern ;-)



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