Bergheidenweg

Auch heute habe ich die Gelegenheit genutzt, noch eine weitere Wanderung zu machen.
In den nächsten Wochen werde ich wahrscheinlich nur an den Wochenenden wandern können.

Die Strecke heute sollte nicht zu lang werden, da ich ja bereits die letzten beiden Tage schon unterwegs war.

Die Entscheidung fiel daher auf den Traumpfad Bergheidenweg.
In der Nähe war ich bereits einmal auf einem Traumpfad gewandelt: dem Wacholderweg.
Letzter hat mich überhaupt nicht begeistern können, so dass ich mich heute mit gemischten Gefühlen auf den Weg gemacht habe.

Die Befürchtungen waren jedoch unbegründet. Dieser Traumpfad hat Spaß gemacht, auch wenn es in meinen Augen tatsächlich schönere und interessantere gibt.







Wir starten am großzügig bemessenen Wanderparkplatz direkt an der Landstraße 10 und sind bei Eintreffen um etwa 08:45 Uhr die einzigsten Wanderer dort.



Wir gehen - wie auch vorgeschlagen - im Gegenuhrzeigersinn und folgen der perfekt ausgeschilderten Wanderroute.



Bereits nach den ersten Metern erwartet uns eine erste schöne Aussicht in grober Richtung Arft.



Wieder ein paar hundert Meter weiter erreichen wir das Naturschutzgebiet Wacholderheiden und befinden uns auf dem Heidbüchel.



Schön fanden wir, dass der Traumpfad direkt durch diese Wacholderheiden führte.
Selbige waren großzügig zurückgeschnitten worden, was jedoch das Auge nicht wirklich störte.







Das Wetter spielte mit. Es versprach, ein sonniger, aber nicht zu heißer Tag zu werden.
Würziger Geruch lag in der Luft.


Der Bergheidenweg führt hier geradeaus weiter.
Ein Hinweisschild nach rechts zeigt uns, dass wir in relativer Nähe zum Traumpfad Wacholderheidenweg lustwandeln.


Es geht im übrigen auf diesem Teilstück stetig bergab.
Wir treffen auf eine hervorragend platzierte Sinnesbank mit schöner Aussicht.



Unter uns  - und rechts unten im Bild zu sehen - liegen die Netterhöfe.




Zunächst jedoch müssen wir weiter nach unten in das Tal hinein.



Im Talgrund sehen wir ein weiteres Schild mit Hinweis auf den Wacholderweg.
Noch 600 m und wir würden auf diesen Treffen.








Wir gehen nun an der Nette vorbei - lassen die Mountainbiker passieren - und der Rüde kann sich erfrischen.



Während die Radfahrer die Durchquerung bevorzugen, nehmen wir vorsichtshalber die Holzbrücke.


Kurz dahinter stoßen wir auf den Selbach, der auf Steinen überquert wird.
Auch findet sich hier eine gemütliche Rastgelegenheit.
Wer möchte, sollte hier eine Pause einlegen, denn nun geht es ein gutes Stück des Weges aufwärts.


Nach einigen Kurven und Kehren haben wir wieder Höhe erreicht.
Eine Bank mit Blickrichtung Hohenleimbach lädt zum Verweilen ein.




Es geht nun ein etwas längeres Stück auf einem schmalen asphaltierten Weg entlang.
Dabei passieren wir auch eine Schutzhütte.





Der Weg führt zur L10, die wir auf der Anfahrt passiert haben.
An der Straße fehlt m. E. ein weiterer Hinweis, wie es weitergehen könnte.
Letztlich geht es direkt nach Überquerung der L10 parallel zu dieser links hoch in den Wald hinein.
Wieder treffen wir auf Wacholderheiden.



Wie immer sehe ich etwas, was ich mir auch in meinem Garten vorstellen könnte. Ok. Vielleicht nicht ganz so groß für unsere Waldkatzen.



Wir treffen nun auf den Naturpark Heinrich-Menke mit schönen Aussichten in das Land hinein.






Von der anderen Seite finden wir dieses Schild.

Wir überqueren erneut die L10 und sehen schon den Turm, in dessen Nähe wir gestartet sind.

Noch eine kleine Umrundung und wir gelangen wieder an unser Auto.

Oh. Schreck. Horden von Fahrzeugen und Wanderern kommen uns jetzt entgegen. Gut, dass wir so früh unterwegs waren.


Fazit:

Der Wag hat Spaß gemacht und war auch nicht zu lang.
Kein Vergleich zum Wacholderweg.
Flüssigkeit für die Hunde ist natürlich wieder mitzunehmen.



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