Waldschluchtenweg

Endlich Sommer! Und gleich soooo warm.
Aber wir waren ja "vorgewarnt" durch den Wetterbericht.

Wohin also mit den Hunden zum Wandern ?

In's Auge fiel da natürlich der Traumpfad Waldschluchtenweg bei Vallendar, da er im Grunde genommen ausschließlich durch den Wald selbst führt.

Da wir aber nicht so wirklich auf "Waldwanderungen" stehen, waren wir noch skeptisch und suchten noch nach anderen Alterativen.
Als Elke (Blog: Fotografische Reisen und Wanderungen  / Facebook: ebenso) dann auf Facebook mitteilte, dass sie diesen Traumpfad noch nicht gegangen war und auf unsere Eindrücke warten würde: welche Chance hatten wir jetzt noch ?
;-)

Also Elke: Nuuuuur für Dich -lach-



Gestartet sind wir am ausgewiesenen Hauptparkplatz auf der Hillscheider Straße in Vallendar.
Verständlicherweise auch hier nur ein kleinerer Parkplatz.
Wir sind früh gestartet und waren gegen 08:20 Uhr die zweiten Wanderer auf dem Parkplatz.



Noch können wir uns entscheiden.
Wir bleiben bei der vorgeschlagenen Route, nämlich gegen den Uhrzeigersinn und somit hier rechts.
Es geht ein klitzekleines Stück links der Hillscheiderstraße hoch und dann nach Überquerung rechts in den Wald.
 
Zum Fotografieren wird es während der Wanderung - aufgrund der Lichtverhältnisse im Wald - immer wieder etwas schwieriger.
Vorsorglich habe ich nur das "kleine" Objektiv mitgenommen, da es über die gesamte Brennweite eine Blende von 2,8 gewährleistet.
Wenn nichts mehr ging, musste die kleine Kompaktkamera dran glauben.
Wenn es stark regnet, hat man an dieser Stelle vermutlich einen Wasserfall.


Wir bleiben zunächst auf dieser Seite und folgen dem Hillscheider Bach.
Links ist auch die Hillscheider Straße durch den Bewuchs zu erkennen.
Stellenweise fängt auch auf dieser Teilstrecke der Wald an Spaß zu machen.



Der Weg ist mal breiter, mal schmaler.
Links fließt der Bach und es sind einige Weiher zu entdecken.




Alsbald verlassen wir diese Straßenseite und werden - wie im übrigen auf der gesamten Wanderstrecke - mit diversen Wanderschildern "erschlagen".







Nach der Überquerung der Hillscheider Straße und dem Suchen des Eingangs in den Wald (er ist hier ziemlich zugewachsen) kommt nunmehr ein kurzes, aber steiles Wegstück, dass uns höher bringt.
Oben angekommen geht es dann rechts weiter.


Wir folgen dem Waldweg, erreichen eine Lichtung und merken, dass es merklich wärmer geworden ist. Als wir starteten, waren es etwa 19 Grad Celsius.
Gleichzeitig sehen wir, dass der nunmehr Pfad wieder ansteigt.




Oben angekommen, müssen wir erst einmal verschnaufen.
Die Sonne drückt schon ganz gut.


Weiter geht es über Stock und Stein.
Ok. Hier Baumstämme.
Solche Passagen finden sich bei der Wanderung immer wieder.
Sie waren aber für uns und die Hunde recht problemlos zu bewältigen.
Hat ja auch etwas von Abenteuerspielplatz. ;-)



Der Weg führt mal rechts, mal links.
Wir laufen jetzt auf den Kathedralenwald zu, der hier auf dem Foto rechts weiter führt und Teil des Traumpfades ist.







Nach einer kurzen Strecke geht der Traumpfad rechts in den Wald hinein bis wir auf eine verzweigte Kreuzung treffen.
Links ginge es zur "Pedelhütte". Es ist Anfangs nicht klar, wie es nun weiter geht. Vor uns liegen zwei weitere Wege in Form eines "V". Wir folgen dem rechten Weg.


Dankenswerter Weise fühlen wir uns durch dieses Holzschild bestätigt.

Es war ziemlich zugewachsen und daher zuvor nicht zu sehen.

Weiter geht es bis wir an diese Baumstämme kommen. Auch hier gilt: eine Pause und Flüssigkeiten für alle tun uns gut. Die Wärme ist erträglich.
Es geht direkt scharf rechts weiter in dieser Kehre.
Ein kurzes Stück und es geht links einen Pfad hinab. Den hätten wir beinahe übersehen.





Wir treffen auf einen breiteren Weg und halten uns rechts und sind begeistert von der Fauna.
Fingerhut en masse, Lupinen ...

Etwas mehr als die Hälfte haben wir nun geschafft und sind froh, den Waldschluchtenweg ausgewählt zu haben. Sobald der Wald sich lichtet, brennt die Sonne regelrecht auf diesen Planeten.
Wir sind jetzt noch knapp 100 Meter von der "Bembermühle Wandersruh" entfernt. Sie lädt richtig zum Verschnaufen ein. Wir wussten allerdings vorher schon, dass hier Montag und Dienstag Ruhetag ist und gingen weiter.



Ein wenig Schwierigkeiten hatten wir bei der Streckenfindung.
Der Traumpfad geht jedoch ein Stück um die Bembermühle herum, führt dann nach rechts in Richtung Höhr-Grenzhausen.







Kurz vor Erreichen der Stadt führt der Traumpfad nach links am Waldrand vorbei.
Auch ganz interessant: hier sind die Traumpfadschilde am Boden auf zwei querliegenden Baumstämmen angebracht. Aber nicht, weil sie umgekippt sind ...

Wir treffen auf Ausläufer des Limes, lesen die Hinweistafeln und fnden wieder nix.
Ok. Das sind wir ja schon gewohnt. ;-)
Wir folgen dem Waldrand bis von rechts ein Weg auf diesen trifft und gehen hier links in den Wald hinein.
Hier wird es übrigens wieder schwieriger mit der Streckenführung. Es ist alles zugewachsen und ohne die Wanderapp Rheinland-Pfalz hätten wir länger gesucht.



Es geht quasi einigermaßen geradeaus weiter und nach kurzer Zeit stoßen wir auf einen asphaltierten Waldweg. Wir überqueren ihn und gehen den Feldweg oberhalb nach links.




Ab hier ist die Wegführung wieder problemlos.
Man muss nur ein wenig gucken.



Eine schöne Aussicht begleitet uns.
Allerdings brennt jetzt der Planet. Kein Bäumchen auf dieser kürzeren Strecke zu finden.
Die Hunde haben es etwas schwerer. Langsam wird das Wasser knapp - und wir haben reichlich mitgenommen.
Also nichts wie weiter in den nächsten Wald hinein.







Es blüht so schön ...




Es geht nach links weiter und wir verlieren deutlich an Höhe.



Am Fuß des Abstiegs treffen wir  auf den Feisternachtbach, gehen ein kurzes Stück links und sofort wieder rechts und nunmehr an diesem Bach vorbei, bis wir auf einen Weiher treffen.




Pause. Trinken! Füße / Pfoten kühlen
Vor uns wurde hier wohl auch ein kleineres Gelage gefeiert.
Ist ja ok. Nehmt doch wenigstens Euren Müll mit.





 

An der Sitzgelegenheit geht es links wieder in Richtung Parkplatz.
Leider wieder keine Schatten. Aber die Hunde sind durch die Pause zuvor ausgeruht und voll des Wassers.



Es geht fast ebenerdig weiter.
Nur noch wenige hundert Meter trennen uns vom Ende dieser Wanderung.


Rechts finden wir noch einen weiteren Wanderweg, den "Rheinhöhenwanderweg".

Vielleicht das nächste Mal.






Fazit:

Uns hat dieser Traumpfad wirklich gefallen. Er war die meiste Zeit schattenspendend, nicht zu schwer und sehr vielfältig.
Er hat uns überrascht. Vielleicht auch, weil wir nicht viel erwartet haben.

Für die Hunde war er zu dieser Witterung genau richtig.


Übersicht: