Pyrmonter Felsensteig

Ok. Wir haben Urlaub. Es ist kein Regen gemeldet und eigentlich fühlen wir uns auch nach der letzten Tour noch fit.
Ein wenig auf der Traumpfadseite geschmökert und uns für den Pyrmonter Felsensteig entschieden.
Gleichzeitig unsere erste Traumpfadtour im Bereich der Mosel.




Wir starten an dem Parkplatz an der Pyrmonter Mühle - nachdem wir erst einmal dran vorbeigefahren sind ;-)



Nicht, dass da auch die typische Fahne weht.
Wir werden alt.








Bevor wir starten und nachdem wir uns noch einmal über den Streckenverlauf kundig gemacht haben noch schnell ein Blick zurück.
Wir befinden uns knapp unterhalb der Burg Pyrmont, die wir im Verlauf ansteuern und auch umrunden werden.




Wir folgen der vorgeschlagenen Gehrichtung (Gegenuhrzeigersinn) und gehen an dieser Kapelle die Kreisstraße hinauf.


Nachdem wir zweimal auf kurzer Strecke die Straßenseite gewechselt haben (Sicherheit geht vor) geht es rechts der Kreisstraße hinauf in den Wald über Holzstufen.
Nach kurzem Aufstieg erwartet uns der erste Ausblick. Im Hintergrund ist wieder die Burg Pyrmont zu sehen.



 Nachdem wir noch einmal die Kreisstraße überqueren, treffen wir auf die "Drei Kreuze" bei Pillig.
Laut Infotafel 1652 errichtet als Dank für die überstandenen Nöte im Dreißigjährigen Krieg.
1969 wurde grundlegend renoviert.
Gezeigt werden Jesus, die beiden Schächer, Mutter Gottes und Johannes.












Nach einem weiteren kurzen steileren Aufstieg geht es anschließend über offene Feldwege mit weiten Ausblicken.
Nunmehr liegt die Burg links von uns.







Im Grunde genommen geht es über eine lange Strecke geradeaus weiter.
Wir finden immer wieder die Traumpfad-Wegweiser.



Zwischendurch hatten wir immer wieder keinen Handyempfang. Also am besten die Tour vorher auf's Smartphone offline laden, um nicht vom Weg abzukommen.



Viele Blumen säumen den Weg.
Also muss unser vierbeiniges Mädchen dran glauben ;-)


Irgendwo war in der Streckenführung ein Fehler.
Eigentlich hätten wir irgendwo vorher rechts abbiegen müssen und wären genau diesen Weg von der anderen Seite gekommen.
Dank unserer App (Rheinland-Pfalz Touren) haben wir aber den richtigen Weg wieder gefunden.



Wir steuern aber zunächst das hohe Kreuz am Sammetzkopf an und machen eine erste kleinere Rast.




Nachdem wir den richtigen Weg wieder gefunden haben, geht es weiter am hohen Gras vorbei.








Sooooo große Traumpfadschilder haben wir bislang noch nicht gesehen.
Hoffentlich bleiben sie auch da und enden nicht als Souvenir.


An einer Schranke geht es weiter und wir treffen alsbald auf einen schmalen Pfad.

Vorher findet sich jedoch noch eine Schutzhütte.


Ab jetzt heißt es wirklich und zu Recht: Pfad.
Festes Schuhwerk für die Zweibeiner ist empfohlen. Durch den Regen tags zuvor sind einige Passagen leicht rutschig.
Auch einzelne Bäumchen liegen auf dem Weg.



So geht es weiter auf dem Pfad. Kurze steile Anstiege und wieder Abstiege.
Gerade so, dass man schon von einem Trainingseffekt sprechen kann ;-)



Die Strecke kommt einem persönlich lang vor und man ist erstaunt, dass man erst die Hälfte des Weges hinter sich gebracht hat.
Aber man muss es umgekehrt sehen: noch einmal die gleiche Strecke durch atemberaubende Landschaft.





An einer Aussicht auf die Waldhänge finden wir wieder eine der Liegen.
Stille, um ein wenig zu verschnaufen.
Übrigens: Alfons. Hier hast Du mich telefonisch erreicht ;-)



Noch ein weiteres Frauenfoto ...


Erst nach etwa sechs Kilometer Wanderung treffen wir auf eine Trinkmöglichkeit für die Hunde: den Eltzbach. Die Hunde genießen sichtlich das kühle Nass. Nicht dass sie vorher schon einiges getrunken hatten.



Wir folgen dem Bachverlauf und sind mal näher, mal höher von ihm entfernt.



Wer hat denn da einen Wegweiser zu meinem Zweitwohnsitz aufgestellt ?
Oder treffen wir hier den "Wanderteufel" ?

Irgendwann überqueren wir wieder eine Kreisstraße und gehen den Traumpfad weiter bis zur Burg Pyrmont.
Und wenn wir da nicht mit der Kamera gewackelt hätten, hätten wir auch ein scharfes Bild gezeigt.
So sieht man hier nur, wie wir uns von der Burg entfernen und eine weitere Schleife gehen.
Schon schwierig mit der Motivation bei 23,5 Grad Celsius, wenn man weiß, dass der Parkplatz wenige Meter tiefer ist ...




Zwischendurch ein Blick zurück.
Auto: wir kommen.



Es geht weiter an Schieferwänden, die eine unglaubliche Hitze abstrahlen.
Langsam wird das Wasser für die Hunde knapp.



Der Weg macht eine Kehre und wir sind schon bald wieder in der Nähe der Burg.
Allerdings mit tiefem Tal zwischen uns und ihr.


Die letzten Meter.
Wir hören ihn schon: den Wasserfall.
Leider schon ziemlich zugewachsen und das "Ufer" ist aufgrund der vorherigen Wetterverhältnisse nicht begehbar.
Aber direkt wenige Meter weiter treffen wir auf die Pyrmonter Mühle und sind schon wieder am Auto angekommen.


Fazit:

Ruhiger und beschaulicher Anfang, dann wieder Wald.
Aber was für ein Wald.
Wem das Langfigtal in Altenahr gefallen hat, wird hier begeistert sein. Noch schöner, noch intensiver und länger.
Uns hat es gefallen, für unsere Hunde war es nicht zu schwer.