Booser Doppelmaartour

Wieder stand ein Traumpfad auf dem Weg: die Booser Doppelmaartour in der Eifel.

Er versprach, nicht so lang und auch nicht zu anstrengend zu werden.
Es war stark bewölkt, so dass mein "Immer-Drauf-Objektiv" für Wanderungen wie immer recht schnell an seine Grenzen kommt.
Ich traue mich aber nie, die hochwertigen Objektive mitzuführen. Das wäre ein teurer Schaden, wenn sie nass würden.






Wie immer: das obligatorische Übersichtsschild über die Tour am Hauptparkplatz.
Der fasst allerdings höchstens drei Fahrzeuge und ist unter den Koordinaten

50.309337     /      7.000412‎     bzw.

+50° 18' 33.61"     /      +7° 0' 1.48"
zu finden.




Wir haben jedoch an dem vorgeschlagenen Parkplatz an der Vulkanparkstation unseren Wagen abgestellt.

Aus Boos kommend über die Hauptstraße in Richtung Gerolstein / Nürburgring fahren. In Höhe der Kreuzung Bundestraße 410 / Landesstraße 94 ist die Station bereits ausgeschildert.

Für's Navi:
50.310050     /     7.003158‎   bzw.

+50° 18' 36.18"     /      +7° 0' 11.37".
Theoretisch sollte man nun dem Zusatzschild "Rundweg" folgen. Dieses erste Stück wäre der Zuweg der Traumpfade.





Wir folgen jedoch dem Schild "Turm", da dieser Weg und der Traumpfad sich wieder in kurzer Entfernung treffen.






Besonders interessant war die Fauna.
In Geld hatte ich diese Blume bislang noch nicht gesehen.




An dieser Stelle treffen sich der Traumpfad und der "Turmweg" wieder.




Ein paar Meter weiter erhaschen wir schon einen ersten Blick auf den Booser Eifelturm.



Zunächst jedoch geht es links ab zu den Lavabomben.
Entsprechende Schautafeln, die uns im übrigen die ganze Wanderung lang begleiten, liefern interessante Informationen.




Mal ein kleiner Größenvergleich ;-)



Ein kurzer Wiesenweg führt uns wieder auf den zuvor beschrittenen Feldweg bis hin zum Eingang des Booser Eifelturmes.


Während der eine die 125 Stufen hinaufgeht ...




... passt der andere auf die Wutze auf.




Die Hälfte ist geschafft.




Geschafft. Oben!



Und noch einmal nach unten geschaut.
Gut. Sind noch alle da.
Ok. Ein klein wenig mulmig ist mir schon da oben.
Ein paar Stufen haben geknarrt ;-)
Könnte aber auch an meinem Gewicht liegen.



Genug nach unten geschaut und einen Blick auf die Eifel gerichtet.


Und wenn wir schon einmal dabei sind: einen Blick auf die Nürburg.
Übrigens: Heute war Grand Prix Freies Training.
Fast während der gesamten Wandertour waren die Boliden zu hören.



Weiter geht es auf dem Feldweg von zuvor.
Weitere Hinweistafeln finden wir mit Blick auf Boos selbst. Diese erläutern die Landwirtschaft im hiesigen Bereich.



Alsbald geht es in den Wald hinein.
Eine schöne Rastmöglichkeit findet sich an dieser Ecke.


Wir verlassen zunächst den Wald und weiter geht es über "stille" Wiesen.
Ok. Da waren noch die Geräusche vom Nürburgring ;-)
Wir folgen dem Waldrand und gehen oben links wieder hinein, um jedoch nach wenigen Metern einem zunächst parallel verlaufenden Pfad nach rechts zu begehen.



Wir sind der Nürburg schon ein gutes Stück näher gekommen.
Den Geräuschen allerdings auch ;-)



Der Waldpfad führt weiter nach unten.
Nach Erreichen der asphaltierten Straße gehen wir aber geradeaus weiter.



Wir haben die Hälfte der Wanderung hinter uns gebracht.
Da der Weg sehr moderat ist, verging die Strecke wie im Fluge.



Wir erreichen das Nitzbachtal.
Hier herrscht wirklich Stille.




An einem weiteren Infostein "Stumpfarm" geht es links über diesen Wiesenweg zum kleineren Maar weiter.


Wir haben die Landstraße überquert und die ersten Blicke auf das kleinere Maar werfen können.
Der Traumpfad führt nunmehr um dieses Maar herum.
Wir treffen auf Rehe und jede Menge Flugsaurier, sprich Bremsen.
Jetzt bereue ich doch meine kurze Hose. Ständig werde ich gestochen und verscheuche sie von den Hunden.




Mit Hauptblick auf das Maar finden wir auch wieder Informationstafeln.


Ein letztes Foto mit Maar im Hintergrund.
Gleich haben wir die Landstraße wieder erreicht und treffen auf den Hauptparkplatz.
Von dort aus eine kleine Steigung hoch über den Zuweg zu unserem Parkplatz.







Fazit:

Ein Rundweg, der leicht zu bewältigen war und auch von den Hunden entspannt begangen wurde.
Flüssigkeit für die Hunde haben wir fast keine gebraucht, was aber auch an der Witterung liegen könnte.
Kurzum: er hat Spaß gemacht.
Als Traumpfad würde ich ihn selbst jedoch nicht bezeichnen. Die Highlights waren für uns am Anfang der Tour (Lavabomben, Booser Turm), danach wurde ein normaler - wenn auch schöner - Rundweg daraus.
Aber vielleicht sind wir auch nur Kulturbanausen ;-)
Die Beschilderung war - wie gewohnt - sehr klasse.