Ahrtalweg

Heute waren wir ohne Hunde unterwegs. Wie schändlich!

Wir sind ein Teilstück des Ahrtalwegs (Ende Altenahr, Höhe Feuerwehr bis Walporzheim) gegangen.
Die Strecke wäre für die Hunde ein Klacks gewesen.
Aber leider handelt es sich ja nicht um einen Rundweg und derzeit haben wir auch nur einen Kombi.


Erst war die Überlegung, im Anschluss an die Wanderung mit Bus oder Bahn zum Startpunkt zurückzukehren.
Nachdem wir uns aber die Preislisten angeschaut haben und - bei der Summe - nicht Teilhaber werden wollten, mussten die Hunde zu Hause bleiben und wir haben an Start- und Endpunkt ein "Gefährt" abgestellt.

Das Langfigtal haben wir nicht in die Wanderung einbezogen.
Warum ? Wir sind diese Strecke bereits so oft gegangen, dass der Reiz nicht mehr da ist.
Wir hatten aber fast immer beschlossen, irgendwann an der Ahr weiterzugehen.
Wer dort noch nicht gewandert ist, sollte dies aber auf jeden Fall in die Strecke mit einplanen.

Heute war es dann soweit.




Gestartet sind wir von dem kleinen Parkplatz vor dem Tunnel nach Altenahr hinein in Höhe der Feuerwehr.
Im Hintergrund die Burgruine Are.




Ein kleines Stück über die Brücke und wir überqueren die Ahr ...



... und sind nunmehr auf dem Wegstück an der Ahr vorbei, welches wir immer schon einmal gehen wollten.




Wir gehen zunächst noch parallel zur Ahr bzw. zur Rotweinstraße.




Höhe Reimerzhoven treffen wir auf diesen Übergang. Wir bleiben aber weiter auf dem Ahrtalweg.



Zwischen Reimerzhoven und Laach gehen wir eine klitzekleine Schleife an der Ahr entlang und treffen auf einen Fischreiher.





Was hier wohl ist / war ?



Nun sehen wir den Fischreiher von hinten.
Er scheint alle Zeit der Welt zu haben.
Laut meiner Frau hat er sich aber bewegt.
Ok. Nur ganz wenig. Und nur der Kopf ...



Am Ende der besagten Schleife treffen wir auf die Sankt-Anna-Brücke in Laach und halten kurz für ein Foto an.
Wir bleiben natürlich auf dieser Seite der Ahr.


Kurz hinter der Brücke teilen sich der Ahrtalweg und ein Radweg für ein kurzes Stück den gleichen Weg.
Da wir sehr früh unterwegs sind, bleiben wir "verschont".
Wir gehen jetzt eine größere Ahrschleife entlang.




Übrigens: Sitzgelegenheiten finden sich zuhauf.


Beinahe hätte ich übersehen, dass der Weg nach dem oberen Foto durch einen kleinen Tunnel geradeaus geht.
Gut, dass meine Frau sich den Tunnel anschauen wollte. An der rechten Wand prangte das "A" für Ahrtalweg.
Jetzt sind wir auf Pfaden unterwegs.



Wir treffen auf die Gleise / Strecke der Ahrtalbahn und sind uns nicht sicher, ob wir uns nicht verlaufen haben.
Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Am nächsten Masten befindet sich wieder das "A".



Just in diesem Moment fuhr auch die Ahrtalbahn an uns in Richtung Altenahr vorbei.
Ob die Zugführer nicht jedesmal Sorge haben, wenn sie einen Menschen an den Gleisen stehen sehen ?


Nach kurzer Strecke führt der Weg wieder nach rechts weg von den Gleisen und durch den Wald weiter.
Wir laufen auf den Weinort Mayschoß zu.
Im Vordergrund ist die Burgruine Saffenburg zu sehen.




Ein kurzes Verschnaufen mit Blick auf Mayschoß ...



... bevor wir die Steigung hochgehen, die uns auf Höhe der Saffenburg bringt.
Wer mag, kann hier einen kurzen Abstecher nach links machen.
Da wir jedoch auch dort schon öfter waren, gehen wir weiter.




Am Scheitelpunkt findet sich dieses Wegeschild.
Es geht aber direkt links wieder hinunter.



Wir erreichen die Ortslage Rech und werfen einen Blick zurück.
Im Hintergrund wieder die Saffenburg.




Es geht jetzt durch den Ort selbst auf Fahrstraßen bis in die Ortsmitte, dann wieder rechts, links und rechts, bis wir wieder auf den Wald treffen.



Wir folgen dem Feldweg und treffen natürlich auf Weinreben im Hang.




Man merkt den langen Winter. Die Trauben hinken wahrscheinlich auch einen Monat hinterher.





Wunderschöne Fauna auf den Schieferplatten.




Bald haben wir Dernau erreicht. Noch etwa 3,8 Kilometer bis Walporzheim.




In Dernau ist derweil der "Bär" los.
Horden von Rentnern auf Fahrrädern unterwegs ;-)
Zum Glück geht es in Höhe der Brücke nach rechts und dann links den Weg hinauf.



Am letzten Haus auf der rechten Seite geht ein Pfad links hinab.
Der entschädigt wahrlich für die wenigen Straßenanteile in Dernau.
Wir befinden uns jetzt weit oberhalb der Ahr.


Wunderschöne Strecke, auf der uns nun bereits wenige Wanderer entgegenkommen.

Und natürlich irgendwann auch ein Mountainbiker-Team.




Irgendwann haben wir wieder Straßenniveau erreicht und trinken etwas.



Dort wo sich Ahr, Geusbach und Mühlenbach treffen, wechseln wir über eine Brücke auf die andere Seite der Ahr.
Unweit liegt die "Bunte Kuh".




Wir sind nun in Walporzheim angelangt.


Bevor wir wieder auf eine seitliche Fahrstraße (Ahruferstraße) treffen, noch ein wenig "Farbe tanken".

Es geht jetzt ein kurzes Stück am Sportplatz weiter und an der Ecke Josefstraße / Ahruferstraße rechts über die Ahr zum Wanderparkplatz.






Fazit:

Hat mächtig Spaß gemacht, war kein bisschen anstrengend und die Landschaft ist einfach atemberaubend.
Die Beschilderung ist logisch und stets zu finden - auch wenn man aufgrund der Vielzahl der Rundwege in jedem Weinort schon einmal nach dem "A" schauen muss.
Jederzeit wieder.




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