Wolfsdelle

Und wieder stand ein Traumpfad auf dem Programm. Diesmal wurde es die Wolfsdelle bei Rhens.
Zuletzt waren wir ja ein Dorf weiter bereits auf dem Rheingoldbogen unterwegs.

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz 3 an der Stadtmauer.





Etwas unscheinbar, fast versteckt, steht das bekannte Traumpfadwanderschild zur Wolfsdelle.
Wir entschließen uns, der vorgeschlagenen Routenführung im Gegenuhrzeigersinn zu folgen.


Nach einem ersten steileren Aufstieg weichen wir kurz vom Traumpfad ab und begeben uns zum Königsstuhl.
Dazu queren wir kurz die Landstraße 208.
Übrigens: hier befindet sich ein weiterer möglicher Parkplatz.



Wir machen eine kleine Rast - obwohl wir uns die eigentlich noch gar nicht verdient haben.











Wir schauen auf das Rheintal in grobe Richtung Koblenz.



Damit wir uns nicht verlaufen können, sind Wegweiser in ausreichender Anzahl vorhanden.




Und es geht weiter bergauf. Stand da nicht etwas von "leicht" im Wanderführer ?
Alsbald sind wir etwas verwirrt. Wir sind trotz Traumpfadwegweiser in einer Sackgasse gelandet.
Keine Panik. Wir sind richtig. Nur ist hier zur Zeit das Gras auf dem anschließenden Wiesenweg so hoch, dass man vor lauter Halme den kleinen Serpentinenaufstieg nicht findet.
Oben vor uns sehen wir einen Sendemasten. Da müssen wir hin.
Ja. Das geht noch weiter aufwärts.



Ein paar Höhenmeter weiter noch ein Blick zurück.
Echt ? Von da unten kommen wir ?



Nachdem wir den Sendemasten passiert haben und weiter auf den Waldpfaden wandeln, kommen wir auch an einem linksseitig gelegenen jüdischen Friedhof vorbei.



Irgendwann öffnet sich der Wald und wir laufen wieder auf die L 208 zu und überqueren diese.




Ein kurzes Stück mit freier Aussicht, bis es wieder in den Wald geht.



Kurzer Halt für ein typisches Bild unserer Hündin.
Eine Bank ? Du hältst da an ?
Muss ich drauf!
Nein. Sie macht nichts kaputt!



Auch dieser Waldweg endet einmal und wir schrauben uns wieder höher hinauf bis zu einer typischen Ruhebank. Hier zweigt der Rhein-Burgen-Weg rechts ab.
Der Traumpfad geht weiter geradeaus.



Geradeaus heißt in diesem Fall aber auch: höher.
Wir laufen direkt auf die neue Schutzhütte "Rheinblick" zu und machen eine kleine Brotzeit.


Der Weg geht hinter der Hütte weiter und führt uns wieder über die L 208 durch den Wald bis wir im Tal sind.
An einem Bach, der auch für Hunde zugänglich ist, geht der Weg nach rechts weiter.









Wir stoßen erneut in Waldgebiet vor und
folgen dem Bachlauf bis zum "Grubenstein".



Direkt hinter der oben gezeigten Markierung geht es dann links weiter.
Man sieht es hier etwas schlechter, aber auf dem Weg geradeaus fließt das Wasser nur so.






Der Weg links führt sehr steil nach oben. Spätestens jetzt müssen wir feststellen, dass "leicht" doch eher auf "mittel" geändert werden sollte.
Alter Schwede.




Endlich haben wir den "Kriesenkopf" erreicht. Kurz verschnaufen und weiter geht's.








Wieder haben wir eine schöne Aussicht in das Rheintal und eine Wiese voller Klatschmohn und Kornblumen. Leider ist das "Wanderobjektiv" nicht besonders gut.




Eine musste ich dann doch fotografieren.



Wir folgen dem Weg nach rechts und gehen ihn an diesen Wiesen vorbei.
Oben am Wald geht es dann nach links weiter.





Frisch gemäht präsentiert sich am Waldrand der Weg.



In der Ferne - links von uns - kann man die Festung Ehrenbreitstein erkennen.



Der Weg mündet an einer Kapelle auf eine asphaltierte Straße und geht links weiter.
Nach kurzem Wegstück geht es aber dann wieder links in den Wald hinein.




Und nein: wir haben bislang nicht herausgefunden, was die Bedeutung des Wortes ist.









Wieder erhaschen wir einen Blick auf Rhens und merken, wie weit wir doch schon den Abstieg hinter uns gebracht haben.








Weiter geht es, bis wir Rhens erreichen.
Vor der Holzbrücke über den Bach geht es aber rechts weiter.
Auch hier können sich die Hunde aber noch einmal an dem köstlichen Nass erfrischen.






Ein bisschen komisch ist die letzte Wegführung zum Start- / Endpunkt dann schon.
Irgendwie haben wir das Gefühl, wir gehen durch die Gärten der Bewohner.
Aber die Traumpfadschilder bestätigen uns, dass wir nicht verkehrt sind.



Fazit:

Netter Weg mit einigen interessanten Aussichten. Für unsere Hunde kein Problem.
Mir persönlich war "zu viel Wald" drin und wir empfanden ihn beide stellenweise eher als mittelschwer.
Aber: wir sind auch ungeübt.

Da ich die Technik falsch bedient habe, gibt es hier eine andere Tourenübersicht:

Wegstrecke: 10,9 km
Wanderzeit mit Pausen: 3 Stunden 36 Minuten
Aufstiege zusammengerechnet: 1.272 Meter
Kalorien: 1.622

Die nachfolgenden Grafiken entstammen der App "Runmeter".


Wegstreckenübersicht in Google:


Und zu guter Letzt noch die Höhenparameter der Wanderung: